Grafik: Experimentelle Archäologie

Experimentelle Archäologie

Die experimentelle Archäologie im Braunkohlenrevier geht bis in die sechziger Jahre zurück, als Archäologen der Universität Köln dort mit groß angelegten, flächendeckenden Grabungen zur Erforschung der neolithischen Besiedlung begannen. Parallel zu den Ausgrabungen wurden damals beispielsweise Äcker mit Getreidesorten der Steinzeit angelegt, um deren Erträge zu bestimmen, Erntemethoden mit Feuersteinklingen zu erproben und die Lagerfähigkeit des Korns in Erdgruben über den Winter zu testen. Das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland führte in Hambach Experimente mit Backöfen und römischen Scheiterhaufen durch.

In dieser Tradition steht die Errichtung einer eisenzeitlichen Hofanlage im Freigelände der Außenstelle Titz. Ziel dabei ist, Theorien über Baumethoden, Haltbarkeit der Materialien und antike Siedlungs- und Lebensweisen zu überprüfen. Gleichzeitig eröffnet sich damit die Möglichkeit, interessierten Bürgern bei Führungen ein anschauliches Bild einer vergangenen Epoche zu verschaffen.

Zwei Beispiele können Sie hier näher kennenlernen:

die Errichtung der eisenzeitlichen Hofanlage

Foto: Luftbild eisenzeitliche Hofanlage (SHS GmbH, Landsberg)

und

die Rekonstruktion einer römischen Feuerspritze

Foto: Nachbau einer römischen Feuerspritze in Aktion

 

 

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BANDKERAMIK ONLINE


TAG DER ARCHÄOLOGIE:

04.09.2010


Landesausstellung in Köln:

„Fundgeschichten. Archäologie in Nordrhein-Westfalen"

19.03.-14.11.2010

Im Römisch-Germanischen Museum ist die archäologische Landesausstellung, die regelmäßig alle fünf Jahre die neuesten Funde und Ausgrabungen in Nordrhein-Westfalen präsentiert zu sehen.
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