Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Experimentelle Archäologie

Die experimentelle Archäologie im Braunkohlenrevier geht bis in die sechziger Jahre zurück, als Archäologen der Universität Köln dort mit groß angelegten, flächendeckenden Grabungen zur Erforschung der neolithischen Besiedlung begannen. Parallel zu den Ausgrabungen wurden damals beispielsweise Äcker mit Getreidesorten der Steinzeit angelegt, um deren Erträge zu bestimmen, Erntemethoden mit Feuersteinklingen zu erproben und die Lagerfähigkeit des Korns in Erdgruben über den Winter zu testen. Das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland führte in Hambach Experimente mit Backöfen und römischen Scheiterhaufen durch.

In dieser Tradition steht die Errichtung einer eisenzeitlichen Hofanlage im Freigelände der Außenstelle Titz. Ziel dabei ist, Theorien über Baumethoden, Haltbarkeit der Materialien und antike Siedlungs- und Lebensweisen zu überprüfen. Gleichzeitig eröffnet sich damit die Möglichkeit, interessierten Bürgern bei Führungen ein anschauliches Bild einer vergangenen Epoche zu verschaffen.

Zwei Beispiele können Sie hier näher kennenlernen:

die Errichtung der eisenzeitlichen Hofanlage

Foto: Luftbild eisenzeitliche Hofanlage mit Gebäuden, umzäuntem Garten und Palisade.

Foto: SHS GmbH, Landsberg

und

die Rekonstruktion einer römischen Feuerspritze

Foto: Ein römisch gewandeter Kollege hält den Nachbau der römischen Feuerspritze, die Wasser verspritzt

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Vorzeitgeschichte(n) – Köln in schriftlosen Zeiten

Ab 4. April 2017

Römisch-Germanisches Museum Köln

‚Leben am Fluss‘ ist seit der mittleren Steinzeit das Motto für Jäger und Sammler, für die ersten Ackerbauern und Viehzüchter, für die Siedler der Bronze- und Eisenzeit im Rheinland. Das Römisch-Germanische Museum zeigt im Foyer des Hauses eine kostbare Auswahl größtenteils noch nie gezeigter Funde aus der reichen Sammlung zur Kölner Vorzeit. mehr