Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Vor Ort in Titz

Forschungsstelle für Archäologen

Foto: Innenhof Außenstelle Titz

Lange mussten die Archäologen im Braunkohlenrevier mit angemieteten Provisorien vorlieb nehmen, erst 1995 bekamen sie ihr endgültiges Domizil: Ein denkmalgeschützter Bauernhof im Zentrum ihres Arbeitsgebietes ist speziell für ihre Bedürfnisse umgebaut worden. Seitdem dient er als Außenstelle des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland. Neben Arbeitsräumen und Wohnmöglichkeiten für Stipendiaten ist dort auch das Archiv der Stiftung untergebracht.

Die personelle Ausstattung kann als gut bezeichnet werden: 33 feste Stellen sind für Wissenschaftler, Techniker, Grabungsarbeiter, Archiv- und Verwaltungskräfte sowie Praktikanten im „Freiwilligen Jahr in der Denkmalpflege" eingerichtet worden. Dazu kommen weitere projektgebundene und zeitlich befristete Stellen, die durch die Stiftung finanziert werden sowie Studentinnen und Studenten, die in den Semesterferien mitarbeiten.

Dieses Team betreut die Notgrabungen in den drei Braunkohletagebauen Garzweiler, Hambach und Inden der RWE Power AG.

Neben Denkmalpflege und Forschung kommt auch die Information der Öffentlichkeit nicht zu kurz: Dafür sorgen museumspädagogische Veranstaltungen, Gruppenführungen und als Höhepunkt der alljährliche „Tag der Archäologie", der gemeinsam mit der Stiftung durchgeführt wird.

Schulabgänger können die Arbeit der Außenstelle Titz im Rahmen eines "Freiwilligen Jahrs in der Denkmalpflege" unterstützen.

Website der Außenstelle Titz des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland.

Wissenschaftliche Mitarbeiter der Außenstelle Titz:

Dr. Udo Geilenbrügge

Dr. Martin Grünewald

Dr. Ulla Münch

Dr. Alfred Schuler

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