Grafik: Archiv

Archiv: Die Sprache der Steine – Was sagen Steinartefakte über das Leben der bandkeramischen Menschen aus?

Das bandkeramische Steininventar von Frimmersdorf 85 (Oliver Prade)

Der Fundplatz Frimmersdorf 85 lag bei Jüchen, Kreis Neuss, Gemarkung Garzweiler. Neben mittelalterlichen und michelsbergerzeitlichen Befunden wurden die Grundrisse von vier bandkeramischen Häusern entdeckt, die in die für das Merzbach definierten Siedlungsphasen XII und XIII der jüngeren Linearbandkeramik eingeordnet werden.

Foto: Das Bild zeigt vier ausgewählte Silexartefakte vom Fundort Frimmersdorf 85 aus der Bandkeramik. Oben Links eine Pfeilspitze, oben rechts eine Klinge, unten links eine Lateralretusche und unten rechts einen Sicheleinsatz.

Von den 64 dort gefundenen Steinartefakten können 29 zu den Silices (Feuersteinen) gerechnet werden, während 28 Felsgesteinartefakte und ein Abschlag aus sandsiltigem Eisenerz (Rötel) vorliegen . Außerdem wurden noch drei natürliche Trümmer und drei Gerölle aus Felsgestein gefunden.

Die Auswertung hat trotz der geringen Fundmengen ergeben, dass der Weiler Frimmersdorf 85 als "Empfänger-Siedlung" angesprochen werden muss.
mehr...

Foto: Das Bild zeigt vier ausgewählte Felsgteinartefakte vom Fundort Frimmersdorf 85 aus der Bandkeramik. Oben Links eine Schleifplatte, oben rechts eine Dechselklinge, unten links ein Mahlsteinfragment und unten rechts der Querschnitt eines Mahlsteinfragments.

 

zum Seitenanfang ▲



BANDKERAMIK ONLINE


Sonderausstellung im LVR-RömerMuseum in Xanten:

"Gefährliches Pflaster"

bis 12.02.2012

Kein Verbrechen ist perfekt. Auch in der Antike haben zahlreiche Mörder, Diebe und Betrüger ihre Spuren hinterlassen. Die neue Sonderausstellung im LVR-RömerMuseum führt Sie direkt auf ihre Fährte.
mehr... 

Hier geht´s zum Spielplatz