Zu den organischen Feuchtfunden aus Haus Pesch

Im Frühjahr 2011 wurde das ehemalige Rittergut Haus Pesch infolge der anstehenden Braunkohleförderung zurückgebaut. Bei den folgenden archäologischen Ausgrabungen wurden unter anderem organische Feuchtfunde geborgen, bei dem es sich um archäologisches Nassleder und Nassholz handelt. Im Rahmen dieses Projektes konnten die Leder- und Holzfragmente konserviert und restauriert werden. Die Besonderheit liegt in dem relativ guten Erhaltungszustand und der Masse an Material. Es zeigte sich, dass es sich bei den Lederfunden hauptsächlich um Schuhe handelt. Wobei die Modelle, Formen und Größen sehr unterschiedlich sind. Aussagen bezüglich der Schuhtypi und die funktionale Einordnung sind nun möglich. Bei den Hölzern handelt es sich hauptsächlich um Schalen und Löffel. Aber auch Kämme und Holzschuhe sind vorhanden. mehr...

Kontakt: michael.schmauder@lvr.de

Das Foto zeigt die Bearbeiterin mit einem Wattestäbchen an einem Lederschuh arbeitend. Im Vordergrund liegen fertig bearbeitete Holzlöffel.

Abbildung:
Restauratorische Maßnahmen an den Holz- und Lederobjekten von Haus Pesch (Foto: J.Vogel/LVR-LandesMuseum Bonn)



BANDKERAMIK ONLINE

TAG DER ARCHÄOLOGIE:
30. August 2014



Tagung in Sittard und Maastricht:

06.11. bis 09.11.2014

The First Euregional Archaeological Conference – What's new about the Linearbandkeramik culture in the Meuse-Rhine region.

Neuesten Ergebnisse und offene Fragen in der Archäologischen Forschung zur Bandkeramischen Kultur der Maass-Rhein-Region sind Thema der englischsprachigen Tagung.
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