Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Neue Forschungsergebnisse

Der latènezeitliche Siedlungsplatz Jüchen-Neuholz, Rhein-Kreis Neuss

Stephan Weber

Der für die inzwischen abgebaggerten Ortschaften Holz, Otzenrath und Spenrath projektierte Umsiedlunsstandort Jüchen-Neuholz liegt am nördlichen Ortsrand von Hochneukirch in der Gemeinde Jüchen, Rhein-Kreis Neuss. Auf dem knapp 8,5 ha umfassenden Areal wurden von 1997-2007 durch das LVR-RAB neben einer villa rustica des 1. bis 4. Jahrhunderts eine unmittelbar östlich angrenzende früh- und spätlatènezeitliche Vorgängersiedlung von mindestens 3,5 ha Fläche, sowie ein nördlich gelegenes, circa 0,3 ha großes „elbgermanisches" Einzelgehöft aus mittelaugusteischer Zeit aufgedeckt. Das Befundensemble ist bislang beispiellos und liefert einmalige Erkenntnisse zum historischen Besiedlungsablauf der Niederrheinischen Bucht von der eisenzeitlichen zur römischen Epoche.

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Das Foto zeigt Keramikscherben von Gefäßen

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