Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Neue Forschungsergebnisse

Landwirtschaft und Ernährung in der Bronze- und Eisenzeit

Tanja Zerl

Dank der regelhaften Bergung archäobotanischer Proben auf Ausgrabungen im Vorfeld des Braunkohlentagebaus konnte eine umfassende Analyse der Pflanzenfunde aus mehr als 60 bronze- und eisenzeitlicher Siedlungen durchgeführt werden. Diese Untersuchung erbrachte neue Erkenntnisse über die Landwirtschaftsgeschichte und Ernährung in den letzten zwei vorchristlichen Jahrtausenden. So konnten unter aanderem drei agrarwirtschaftliche Phasen voneinander abgegrenzt werden: (1) eine Weiterführung neolithischer Traditionen in der älteren Bronzezeit, (2) ein Ausbau der Kulturpflanzenvielfalt und die damit einhergehende Risikominimierung in der jüngeren Bronzezeit bis zur mittleren Eisenzeit und (3) eine Intensivierung des Getreideanbaus zugunsten der Kulturpflanzenvielfalt in der späten Eisenzeit.

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Karte: Das Arbeitsgebiet in der Niederrheinischen Bucht zwischen Köln im Osten, Aachen im Südwesten und Mönchengladbach im Norden. Auf der Karte sind alle Fundplätze eingetragen, aus denen archäobotanisches Material untersucht worden ist.

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