Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Neue Forschungsergebnisse

Überblick über die Holz- und Lederfunde aus Haus Pesch

Juliane Bausewein

Im Frühjahr 2011 wurde das ehemalige Rittergut Haus Pesch infolge der anstehenden
Braunkohleförderung zurückgebaut. Bei den folgenden archäologischen Ausgrabungen wur-den unter anderem organische Feuchtfunde geborgen. Im Rahmen dieses Projektes konnten die Leder- und Holzfragmente konserviert und restauriert werden. Die Besonderheit liegt in dem relativ guten Erhaltungszustand und der Masse an Material. Es zeigte sich, dass es sich bei den Lederfunden hauptsächlich um Schuhe handelt. Die Modelle geben typische Formen des 15. und 16. Jahrhundert wieder. Die Formen und Größen sind sehr unterschiedlich, vom robusten Arbeitsschuh bis zum feinen Schnabelschuh sind alle Formen vorhanden. Bei den Hölzern handelt es sich hauptsächlich um Schalen und Löffel. Aber auch Kämme und Holzschuhe sind vorhanden.

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Das Foto ist eine Momentaufnahme und zeigt den Werkstattraum mit einigen der vielen verschiedenen restaurierten Schuhen aus Haus Pesch. Diese wurden einfach auf ihre Verpackungscartons gestellt um die Vielfalt der verschiedenen Schutypi zu präsentieren.

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