Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Neue Forschungsergebnisse

Viehhaltung, Tierzucht und Jagd im metallzeitlichen Indetal

Nadine Nolde

Aus zwei benachbarten bronze- bis eisenzeitlichen Fundplätzen im Indetal konnte eine ungewöhnlich große Menge an Tierknochen geborgen werden. Die Auswertung erbrachte interessante Erkenntnisse über die damaligen Nutz- und Wildtiere.

Für unser heutiges Verständnis waren die metallzeitlichen Haustierschläge eher unterentwickelt, wie Rinder von nur einem Meter Schulterhöhe und Pferde, die nur wenig größer als Islandponys wurden, belegen. Dennoch stellten Rinder und vor allem Schweine, die in der eichen- und buchenreichen Auevegetation ein üppiges Nahrungsangebot vorfanden, die wirtschaftliche Grundlage der metallzeitlichen Bevölkerung dar, so dass nur wenig Jagd auf Wildtiere betrieben werden musste, um den Fleischbedarf zu decken.

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Dargestellt sind die Umrisse verschiedener Pferderassen, um die Größe der Indener Pferde zu verdeutlichen. Sie sind etwas größer Islandponys aber auch kleiner als Fjordpferde, Lipizzaner oder Shire Horses.

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Ausstellung im LandesMuseum, Bonn:

seit 05. Juni 2014

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