Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.
Abgebrochener Oberteil einer kleinen Statuette aus weißem Ton. Das auf den ersten Blick an einen Hund oder Fuchs erinnernde Kopf weist zwischen den Ohren einen zungenförmigen Fortsatz auf, der ihn in eine Reihe römisch-ägyptischer Götterstatuetten stellt und eine Deutung als Darstellung des Gottes Anubis erlaubt.

Neue Forschungsergebnisse

Der römische Gutshof von Jülich-Bourheim

Mit seiner nachgewiesenen Abfolge von einer befestigten späteisenzeitlichen Hofstelle, einem Gehöft mit germanischen Einflüssen, einer sog. Protovilla in reiner Holzbauweise und schließlich einer Ausbaustufe mit Steinfundamenten und Hypokaust ergänzt der Fundplatz die Kenntnisse über die Siedlungsdynamik des römischen Rheinlandes. Die fünf zugehörigen Brunnen gehören zu den tiefsten, komplett erforschten im Rheinland. Seltene organische Funde wie Zugseile, Möbelteile und Werkzeuge einer Böttcherwerkstatt blieben darin ebenso erhalten wie ein weites Spektrum botanischer Reste. Die Funde zeigen sporadische Kontakte über die Provinzgrenzen hinweg, vor allem aber eine lokale Vernetzung der Gutshofbevölkerung.

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25 Jahre Archäologiestiftung

20. April 2015

Größte Archäologiestiftung Europas blickt auf 25 erfolgreiche Jahre zurück. Das rheinische Braunkohlenrevier ist eine der archäologisch am besten erforschten Regionen des Kontinents.
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