Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.
Das Bild zeigt ein nach oben spitzzulaufendes Artefakt aus grau-blauem Feuerstein. Leicht versetzt ist darunter eine Umzeichnung des Stückes zu sehen.

Neue Forschungsergebnisse

Neue Steine aus einer altbekannten Fundstelle

Im Sommer 2004 wurden bei dem jungsteinzeitlichen Erdwerk Inden 9 neue Untersuchungen angestellt, da die Fundstelle akut durch den Braunkohletagebau bedroht war. Eine erste Forschungsgrabung wurde bereits im Jahr 1974 durchgeführt. Im Zuge der neuen Arbeiten wurde ein zweiter Grabenring der Anlage entdeckt, der zuvor nicht erfasst werden konnte. Ziele des Projektes waren die wissenschaftliche Aufarbeitung der Feuerstein- und Felsgesteinartefakte, sowie die Frage nach der Zusammengehörigkeit des inneren und äußeren Grabens. Die Untersuchungen dieser Funde zeigten deutliche Gemeinsamkeiten bei den Steinartefakten beider Gräben, weswegen eine mehr oder weniger gleichzeitige Nutzung als sehr wahrscheinlich angesehen werden muss.

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Ausstellung im LandesMuseum Bonn:

23.10.2014 bis 28.06.2015

Eiszeitjäger - Leben im Paradies

Die neuen Erkenntnisse zum Leben der Eiszeitjäger werden in dieser Ausstellung erstmals präsentiert: War die Eiszeit wirklich immer eisig? Wieso gibt es keine Mammuts mehr? Lebten die Steinzeitmenschen wirklich in Höhlen?
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