Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Neue Forschungsergebnisse

Feine Schuhe, Fußleid und anderes Lederwerk

Christian Schumacher

In einer Doktorarbeit wurden Objekte aus Leder von vier Adelssitzen im rheinischen Braunkohlerevier untersucht. Dabei kamen interessante Facetten aus dem Leben der Bewohner zum Vorschein. Es zeigte sich, dass sie stets auf der Höhe modischer Entwicklungen ihrer Zeit waren, sich mit orthopädischen Problemen auseinandersetzten und auch selbst zu Nadel und Faden griffen, um hochqualitative Produkte herzustellen.Funde von Sattel- und Zaumzeugbestandteilen zeigen zudem die Bedeutung von Landwirtschaft und Viehhaltung in allen untersuchten Perioden auf. Dass man oder Frau in der Freizeit auch sportlicher Betätigung gegenüber nicht abgeneigt war, belegt ein kleines Stück grün gefärbten Leders von einem Sport- oder Freizeitschuh.

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Zu sehen ist eine mittelalterliche Trippe, ein Oberschuh zum Schutz vor Straßenschmutz. Sie besteht aus einem Holzblock, der zwei stelzenförmige Standflächen hat. Daran ist ein mit Ritzungen und Punzen geometrisch verziertes Vorderblatt befestigt.

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