Logo Stiftung Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier
Foto zeigt mehrere Gebäude einer eisenzeitlichen Hofanlage.

Neue Forschungsergebnisse

Konservierung und Restaurierung metallzeitlicher Urnenbestattungen

Die im Rahmen des Projektes bearbeiteten Keramiken entstammen einem Gräberfeld bei Alt-Pier im Kreis Düren, welches im Frühjahr 2012 aufgedeckt wurde. Es handelt sich um etwa 15 Blockbergungen, welche systematisch freigelegt, beprobt und konserviert wurden.
Die Urnen sind allgemein metallzeitlich (8. Jahrhundert vor Christus) zu datieren. Die Besonderheit liegt zum einen in der Größe der Urnen - darunter bis zu 50cm im Durchmesser - zum anderen in ihren Inhalt. So enthalten einige Bestattungen im Inneren regelrecht Geschirrsätze von bis zu 5 Gefäßen. Zwei der Beigefäße sind mit einem roten Überzug versehen, was relativ untypisch für diese Region und Zeitstellung ist.

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Das Foto zeigt drei geklebte Keramiken mit kleinen Ausbrüchen und Fehlstellen. In der Mitte befindet sich eine große Urne. An Ihrer rechten Seite ist ein Teller, welcher als Deckschale diente, angelehnt. Im Vordergrund links steht das Beigefäß aus dem Inneren der Urnenbestattung. Es handelt sich um einen rötlichen Becher mit einer Rillenverzierung auf der Schulter.

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